Magenverkleinerung Informationen

Sowohl für Menschen, die noch über eine Magenverkleinerung nachdenken, als auch für bereits magenverkleinerte ist der Austausch mit anderen betroffenen sehr wertvoll. Allerdings gibt es nicht an jedem Ort Selbsthilfegruppen. Außerdem kostet es viel Zeit und für sehr schwere Adipositas-Patienten eventuell auch zuviel Kraft zu so einem Treffen zu gehen.

Eine gute Alternative zur Selbsthilfegruppe vor Ort ist daher im Internet in einem speziellen Forum zu Magenverkleinerungen, Magenbypass und Co zu schreiben.

Unter den bariatrischen Operationen (Magenverkleinerung) gibt es zwei große Gruppen: Jene, bei denen nur der Magen verändert wird, auch restriktive Magenverkleinerungen (z.B. Schlauchmagen) genannt und jene, bei denen auch der Darm verändert wird, malabsorptive Magenverkleinerungen (z.B. Magenbypass).

Leider besteht noch immer kein automatische Anspruch auf die Bezahlung des Magenbypasses durch die Krankenkasse. In der Regel werden diese aber sowohl in Deutschland bei einem BMI ab 40 und in der Schweiz bei ab einem BMI ab 35 übernommen.

Es gibt immer mehr junge, schwer Übergewichtige Patientinnen, die ein Magenband erhalten haben und noch schwanger werden wollen. Eine australische Studie aus dem Jahr 2005 zeigt, dass die Häufigkeit vom Kompikationen wärend der Schwangerschaft bei Patientinnen mit Magenband mit denen der restlichen Bevölkerung vergleichbar sind.

Immer wieder kommt es nach Magenverkleinerungen zu Todesfällen. Im Juli 2017 starb eine 44 jährige mehrfache Mutter nach einer Magenband-OP [3]. Die Todesursache steht jedoch noch nicht fest, die Staatsanwaltschaft prüft den Fall, eine Obduktion der Magenband-Patientin wurde angeordnet[1]. 

"Lisa" erzählt von Ihren Erfahrungen mit der Ernährung nach der Magenbypass OP. Es ist ein recht aufwendiges Video, das gute Anregungen gibt, was man so nach der Magenverkleinerung essen kann.

Celia erzählt von ihren Erfahrungen mit dem Antragsverfahren für Ihren Magenbypass.

Das Youtube Video erklärt, wie Adipositas entsteht und warum sie mit Willenskraft alleine praktisch nicht in den Griff zu kriegen ist.

Für Selbstzahler kostet eine Magenverkleinerung in der Schweiz üblicherweise um die 20'000 bis 25'000 Franken.