Operation

Unter den bariatrischen Operationen (Magenverkleinerung) gibt es zwei große Gruppen: Jene, bei denen nur der Magen verändert wird, auch restriktive Magenverkleinerungen (z.B. Schlauchmagen) genannt und jene, bei denen auch der Darm verändert wird, malabsorptive Magenverkleinerungen (z.B. Magenbypass).

Die Magenbypass Operation wird heutzutage in der Regel minimalinvasiv durchgeführt. Es ist also kein Bauchschnitt nötig um den Magen zu verkleinern.

Beim Mini-Bypass, auch Omega-Bypass oder Ein-Anastomosen-Bypass genannt wird der Magen, wie beim Schlauchmagen verkleinert und wie beim Magenbypass ein Teil des Dünndarms umgangen, wodurch weniger Nährstoffe aufgenommen werden..

Beim Magenbypass wird ein Teil des Magens entfernt wodurch, ähnlich wie beim Magenband die Menge an aufgenommener Nahrung reduziert wird. Der Magen wird dann mit einem unteren Teil des Dünndarms verbunden, so das Teile des Dünndarms nicht genutzt werden.

Beim Magenband wird um den oberen Teil des Magens ein weiches, hohles Band aus Silikon gelegt. Dadurch wird der Magen in zwei Teile unterteilt. Der obere Teil des Magens füllt sich sehr schnell. Da nur in diesem Teil des Magens Drucksennsoren für den Füllungstzustand des Magens vorhanden sind, erscheint dem Patienten der Magen als gefüllt wenn er nur wenig gegessen hat

Der Magenballon kann maximal 6 Monate im Magen bleiben, daher wird diese Methode häufig gewählt, um durch eine Gewichtsabnahme vor der eigentlichen Operation bereits eine Gewichtsabnahme zu erziehlen.

Bei der Operation Magenverkleinerung / Schlauchmagen werden circa 80% des Magens entfernt. Der verbleibene Teil des Magens wird zu einem Schlauch zusammengenäht.