Risiken

Bis auf den Magenballon, für den keine Operation notwendig ist, bergen alle Operationsformen gegen Übergewicht neben dem spezifischen Risiko der Operationsform auch die generellen Risiken einer Operation bei einem schwer übergewichtigen Patienten.

Es gibt immer mehr junge, schwer Übergewichtige Patientinnen, die ein Magenband erhalten haben und noch schwanger werden wollen. Eine australische Studie aus dem Jahr 2005 zeigt, dass die Häufigkeit vom Kompikationen wärend der Schwangerschaft bei Patientinnen mit Magenband mit denen der restlichen Bevölkerung vergleichbar sind.

Immer wieder kommt es nach Magenverkleinerungen zu Todesfällen. Im Juli 2017 starb eine 44 jährige mehrfache Mutter nach einer Magenband-OP [3]. Die Todesursache steht jedoch noch nicht fest, die Staatsanwaltschaft prüft den Fall, eine Obduktion der Magenband-Patientin wurde angeordnet[1]. 

Bei der Magenbandoperation sind eine Reihe von Risiken möglich. Im ungünstigsten Fall kann das Magenband durch die Magenschleimhaut nach innen wandern.

Das größte Risiko beim Magenballon wird leider häufig ignoriert: Der Magenballon kann nur circa 6 Monate, manche bis zu einem Jahr im Magen verbleiben, dann muss er entfernt werden. Die meisten Patienten nehmen nach der Entfernung des Magenballons schlagartig wieder zu.