Magenverkleinerung allgemein

Unter den bariatrischen Operationen (Magenverkleinerung) gibt es zwei große Gruppen: Jene, bei denen nur der Magen verändert wird, auch restriktive Magenverkleinerungen (z.B. Schlauchmagen) genannt und jene, bei denen auch der Darm verändert wird, malabsorptive Magenverkleinerungen (z.B. Magenbypass).

Studien zum Thema Wirkung des Magenbandes und anderer Operationen zur Magenverkleinerung

Bis auf den Magenballon, für den keine Operation notwendig ist, bergen alle Operationsformen gegen Übergewicht neben dem spezifischen Risiko der Operationsform auch die generellen Risiken einer Operation bei einem schwer übergewichtigen Patienten.

Robert Hardinghaus: Moos von Flicr

Die Operationskosten für Magenverkleinerung, Magenband, Magenschrittmacher und Co bewegen sich circa zwischen 5000 und 15000 Euro. 

Sowohl für Menschen, die noch über eine Magenverkleinerung nachdenken, als auch für bereits magenverkleinerte ist der Austausch mit anderen betroffenen sehr wertvoll. Allerdings gibt es nicht an jedem Ort Selbsthilfegruppen. Außerdem kostet es viel Zeit und für sehr schwere Adipositas-Patienten eventuell auch zuviel Kraft zu so einem Treffen zu gehen.

Eine gute Alternative zur Selbsthilfegruppe vor Ort ist daher im Internet in einem speziellen Forum zu Magenverkleinerungen, Magenbypass und Co zu schreiben.

"Lisa" erzählt von Ihren Erfahrungen mit der Ernährung nach der Magenbypass OP. Es ist ein recht aufwendiges Video, das gute Anregungen gibt, was man so nach der Magenverkleinerung essen kann.

Für Selbstzahler kostet eine Magenverkleinerung in der Schweiz üblicherweise um die 20'000 bis 25'000 Franken.

Die AOK Hessen geht einen begrüßenswerten, neuen Weg: Alle adipösen (schwerst Übergewichtigen) Patienten der AOK Hessen können in an dem Versorgungsvertrag Adipositas teilnehmen. Wer in diesem Programm ist, kann beim Scheitern der konventionellen Gewichtsabnahme ohne aufwendiges Antragsverfahren eine Magenverkleinerung (Schlauchmagen oder Magenbypass bekommen).