Magenverkleinerung, Finanzierung durch Krankenkasse

Wann zahlt die Krankenkasse die Magenverkleinerung?

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Die Kostenübernahme von Magenbypass-OP, Magenverkleinerung und Co ist noch immer (Stand 2017) eine Einzelfallentscheidung der Kassen. Allerdings ist das Verfahren zum Antrag auf Kostenübernahme von bariatrischen Operationen zur Gewichtsreduzierung bei starker Adipositas einfacher geworden [1].

Folgende Kriterien (Stand 2007) nennt die Deutsche Adipositas-Gesellschaft als Indikation für eine chirurgische Therapie der Adipositas:

  • BMI > 40 kg/m2 oder BMI > 35 kg/m2 mit schwerwiegenden Begleitkrankheiten
  • Scheitern konservativer Behandlungsmaßnahmen.
  • OP-Risiko darf die möglichen Operationen nicht übersteigen
  • Ausreichende Motivation und vollständige Aufklärung des Patienten über Risiken und
  • Konsequenzen des Eingriffs sind bekannt
  • Keine schwerwiegenden psychischen Störungen, keine Alkohol oder Drogensucht, keine Demenz, keine Allergien, Entzündungen etc, die die Magenband-Operation unmöglich machen.

Quellen:

[1] NDR.de, 10.12.2013, OP gegen Übergewicht kann Leben verlängern

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